Montag, 6. September 2010
Wochenendleihkinder Geschrieben von Bine
in Bilder des Lebens um
19:44
Kommentare (0) Trackbacks (0) WochenendleihkinderVon Freitagabend bis gestern waren die Kinder der Schwester des Mannes bei uns - sprich: seine beiden Nichten Am Samstag sind wir dann erstmal ein klein wenig Shopping gewesen: Bücher. Für mich ist sogar auch was dabei gewesen: "Mein erstes Auto war rot" von Peter Schössow. Hach. Sooo toll! Und sooo lustig! (Zum Glück waren wir halb 11 schon wieder raus aus dem Parkhaus in Konschdanz, vor dem Parkhaus stand zu dem Zeitpunkt nämlich schon eine mächtige Autoschlange, die Einlass begehrte.) Danach gings - die Mädels wussten bis dahin noch nicht, wo es hinging - auf die Insel Mainau. Mit unseren beiden Dauerkarten und zwei Kindern unter 12 war das ein recht preiswertes Vergnügen. Pommes und Eis waren da auf jeden Fall drin Gestern dann wollten die Eltern die beiden wieder abholen und so mussten wir trotzdem noch ein wenig Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen rumkriegen: Kastanien sammeln! Aaaaahhhh! Wie geil! Es gab zwar noch nicht sooo viele Kastanien zum Aufsammeln, aber allein die Idee, Kastanien sammeln zu gehen - ich könnte mir heute noch auf die Schulter klopfen dafür Gestern Abend dann, als wir (endlich) wieder Ruhe hatten, sind wir so um 10 vor halb 10 im Bett zusammengebrochen **lach** So fertig war ich schon lange nicht mehr Und: wie klein die Welt doch ist... Auf der Insel Mainau haben wir meine ehemalige Chefin aus Rottenburg und ihren Mann getroffen Donnerstag, 2. September 2010WohnungslosBuuhuuuuuhuuuu! Ich hab dann mal keine Wohnung mehr. Offiziell zwar erst ab dem 18.09. aber die Schlüssel hab ich heute schon abgegeben und meine Kaution abgeholt. Das erste Mal seit 9 Jahren, dass kein Mietvertrag mehr auf meinen Namen läuft... Keine Angst, ich muss unter keiner Brücke schlafen Kein Mietvertrag mehr, keine volle Miete mehr allein stemmen müssen, keine Nebenkosten, über die man sich ob ihrer schwindelnden Höhe ärgern muss... Fühlt sich hm, nicht anders an als gestern. Und doch bin ich froh. Endlich ein bisschen mehr sparen können. Wenn endlich auch die Stadtwerke raffen, dass ich mich schon Anfang August abgemeldet hab... Die haben doch glatt nochmal abgebucht und durften heute schon mit meiner lieblichen Stimme telefonieren Die Lieblings-Ex-Nachbarin hab ich heute auch noch glücklich gemacht: leckere Pralinchen vom Schweizer Chocolatier. Die sind so lecker, dass ich ihr gleich ne kleine Packung schenken musste. Die hat sich gefreut! Hatte sich selbst nämlich noch keine gegönnt, weil die so teuer sind
Mittwoch, 25. August 2010StadtkindIch bin ein Stadtkind, eindeutig. Ein bisschen grün ist toll. Sogar ein kleiner Garten wäre toll - ein bisschen hier und da häckeln, im Zweifel wuchern lassen, aber nix anbauen und ja keine Arbeit damit haben außer Rasen mähen. Ein Wald mit befestigten Wegen ist auch toll. Aber abseits dieser Wege nach Pilzen suchen zu müssen bzw. zu wollen, weil auf den Wegen ist nix mit Pilzen, das ist schon wieder gar net so meins. Mitbringsel dieser Waldtour: zwei Pilze - eigentlich ein und ein viertelster - sowie haufenweise Schnakenbisse. Ist ja nicht so, dass ich mich nicht mit Mückentötolin eingeschmiert hätte vorher. Nur haben diese Viecher gemerkt, dass zwar der Hals beschmiert war, nicht aber die Stelle hinterm Ohr. Auch im Gesicht war ich wohl sparsam, ebenso an den Handrücken und Fingern - die Arme wiederum waren gut versorgt... Dre.cksviecher da! Außerdem hatte ich schon auf dem Heimweg das unbändige Bedürfnis zu duschen, weil ich das Gefühl hatte, überall kreucht und fleucht es... Einbildung vermutlich Und wenn ich alle Pilze mitgenommen hätte, die da so aus dem Boden gewuchert sind - nur die guten, die die ich gern mitgenommen hätte, die haben sich vor mir versteckt... - dann hätte ich einen guten Sack voll gehabt! Ob die dann alle gesund und genießbar gewesen wären, das wäre eine andere Sache. Zumindest hat es stellenweise sehr aromatisch nach Pilzen geduftelt... Aber mit absteigender Dioptrienzahl nimmt auch das Pilzauge ab. Hätte ich mehr gute Pilze gefunden, hätte es vermutlich wesentlich mehr Spaß gemacht. Hach. Samstag, 21. August 2010SonnenanbeterMann, ey! Kaum scheint die Sonne, strömen die Leute wieder scharenweise aus ihren Löchern... Erschwerenderweise kommt hinzu, dass in Baden-Württemberg grad auch noch Ferien sind. Und Bodensee und Urlaub - alles klar?! Der Mann ist mit nem Bekannten Motorrad fahren und ich dachte, dass ich doch auch mal wieder allein baden/schwimmen/planschern gehen könnte und machte mich frohgemut auf den Weg nach Überlingen. Schon beim Vorbeifahren am Parkplatz sah ich, dass der ziemlich voll war. An der Einfahrt zum Parkplatz standen dann schon mal 4 Autos und ich als Linksabbieger blockierte gleich mal die Straße **hüstel** Dann fuhr jemand raus und ich konnte mich in die Einfahrtsreihe einreihen und mitwarten. Es fuhr noch jemand raus und ich konnte eine Autolänge aufrücken. Mittlerweile schwante mir, dass man nur reinfahren konnte, wenn jemand rauskam. Und da auf dem Parkplatz schon zwei Autos eine Lücke suchten, aber niemand Anstalten machte rauszufahren, schwante mir noch mehr... Nach weiteren 5 oder 10 Minuten vergeblichen Wartens und einem Checkerblick nach hinten, wie dicht der Hintermann aufgefahren war - hinter mir standen mittlerweile zwei weitere Warter - legte ich ganz zaghaft den Rückwärtsgang ein (und schockierte damit wahrscheinlich meinen Hintermann - allerdings hatte ich ausreichend Platz zum Rangieren) und mit zwei Zügen war ich aus ner blockierten Parkplatzeinfahrt wieder raus. Mein Hintermann machte es mir inzwischen nach und fuhr auch davon. Auf der Suche nach nem anderem Parkplatz - ich wollte ja schon noch baden gehen! - wurde mir aber schnell klar, dass das eher ein sinnloses Unterfangen sein würde und trat dann eben unverrichteter Dinge - trocken in meinem Fall - den Heimweg an. So Spazierfahrten haben auch was... Sonntag, 15. August 2010StreetviewdebatteAaaahhhh! Er spricht mir aus der Seele. (Witzig übrigens die Vorstellung, dass man beim Spazierengehen an Häusern vorbeikommt, die plötzlich pixelig werden, nur weil deren [berühmte/bekannte/angeblichgewolltberühmtbekannte?!] Bewohner nicht wollen, dass man als Spaziergänger sieht, wie das Haus von außen aussieht...) Sonntag, 8. August 2010FotosessionsMensch, doh! Ich komme grad gar net nach, die Fotos, die ich mache zu sichten und hochzuladen, damit auch andere sehen können, was ich für Heute waren der Mann und ich auf der Insel Mainau und das ist ja genau das, was ich als Fotoparadies bezeichnen würde... Blumen und Blüten ohne Ende, jede Menge nette Eckchen und Motive und Büsten und Statuen und Fresken und und und... Nicht zu vergessen dieses wahnsinnig tolle Schmetterlingshaus! Riesenflatterdinger, die sich auch gleich mal auf den Menschen setzen, der sich da gerade staunend durch den tropischen Urwald bewegt. Herrlisch! So langsam kommen dann auch alle meine Dresden-Bilder bei Flick.r zusammen. Ich bin ja dann schon auch so ein bisschen perfektionistisch veranlagt. Dass die Fotos nicht irgendwie hochgeladen werden, sondern dass man auch ein bisschen eine Reihenfolge hat... Wenn ich die Fotos schon nicht nachbearbeite (bzw. nachbearbeiten kann), dann sollen die in ihrer Einfachheit wenigstens so ungefähr ein bisschen perfekt aussehen. Donnerstag, 5. August 2010ZooblumenEs gibt ja wohl tatsächlich Menschen, die in einen Zoo oder Tierpark gehen und sich dort Tiere anschauen... Und es gibt mich Ich gehe in Zoos und fotografiere hauptsächlich Blumen und Blüten. Tiere sind nebensächlich. Entweder man sieht sie nicht, weil sie sich sehr gut getarnt haben oder sie machen grad Siesta oder sie ziehen grad um oder sie werden gerade gehuscheltpuschelt oder man sieht sie nicht, weil so viele Leute vor der Scheibe stehen und reingaffen, dass sogar ich mit meinen 176 cm zu kurz bin, um alles zu überblicken. Also bleiben noch die Blumen und Blüten und Pflanzen und das ganze Grüngedönse. Und das kann sooo schön sein! Seit meiner letzten Nadelvergewohlwurschtelung letzten Sommer - an dem Tag hat es übrigens auch gepisst wie aus Kannen, was diesen Sommer nicht wirklich viel anders ist... - habe ich ja auch so eine kleine Affinität zu Hibiskusblüten Bilder gibts hier. ( Freitag, 16. Juli 2010UmzugswetterUmziehen bei dem Wetter - wer sich das ausgedacht hat, also das mit dem Wetter, der gehört auch an die Wand gestellt... Jeder Handgriff führt unweigerlich zu Schweißausbrüchen, die sich regelrecht gewaschen haben! Ein Handtuch zum Schwitzwasser abwischen ist immer bei der Hand und so oft wie in den letzten zwei Wochen habe ich im Sommer glaube ich noch nie geduscht - krasses Wetter! Letztes Wochenende haben der Mann und ich meine Möbelchen demontiert - ein Kleiderschrank und ein Bett, am Mittwoch haben wir die Sachen mit nem Transporter von der einen Bodenseeecke in die andere Bodenseeecke transportiert und heute haben wir das ganze dann wieder aufgebaut. (Witzigerweise haben wir uns ausgerechnet die Tage rausgesucht, die nach dem Ping-Pong-Wetter der letzten Tage die heißesten waren. An den kühleren Tagen - die Tage, an denen es nicht knapp 40°C waren - haben wir nix machen können... Oh man!) Auf jeden Fall sieht es jetzt wieder ordentlich aus. Ok, die Kartons müssen noch ausgepackt werden, aber die Möbel stehen schon mal an Ort und Stelle. Das ist viel wert! Am Besten fand ich, dass ich am Donnerstag, als ich den Transporter zu meinen liebsten Autoverleihern zurückfuhr, mein neu erworbenes Fahrrad hinten reinlegen konnte und dann von Konschdanz nach Radolfzell geradelt bin. Sehr geil! Ich hab mich glaube ich mehr über mich selbst gefreut, dass ich das gemacht habe, als über die Strecke an sich... Wobei sich die Strecke gut fahren lassen hat! 18,5 km auf befestigten ausgeschilderten Radwegen **daumenhoch** in einer Stunde und 15 Minuten. Bestimmt kein Rekord, aber der Mann und ich sind mal abends zusammen geradelt. Eine Stunde und 20 Minuten waren es und wir hatten knapp 20 km zusammen... Also war ich gar net soooo langsam. Und wenn mal einer bitte die Heizung abstellen könnte, wäre ich mehr als dankbar! Bittedanke. Dienstag, 1. Juni 2010
Auswandererdokusoap Geschrieben von Bine
in Bilder des Lebens um
21:49
Kommentare (0) Trackbacks (0) AuswandererdokusoapIch bin ne Frau und ich bin multitaskingfähig. Ich kann zum Beispiel mit meiner Ma telefonieren und dabei stummfilmig Fernsehen schauen. Böse Zungen behaupten jetzt sicher, dass mich nicht interessiert, was meine Ma mir zu erzählen hat, aber das stimmt nicht! Auf jeden Fall habe ich bei einem neuerlichen Telefonat, welches erfahrungsgemäß immer sehr lange dauert, nebenbei "Goodbye Deutschland" laufen gehabt. Nicht, dass ich das regelmäßig schauen würde, es lief nur gerade eben. Und es war immer noch besser als Werbung. Da stieß mein Auge auf einmal auf einen roten Farbtupfer im mallorquinischen Heim von einem Koch und seiner Frau. Das sah doch aus wie eine rote Tragetasche meines Arbeitgebers! Ganz sicher war ich mir allerdings nicht... Immerhin hatte ich aber eine rote Tasche erkannt, auf welcher in weißer Schrift etwas stand und ein weißer Kreis war auch zu sehen. Das war fast mit Sicherheit das, wofür ich es hielt. Ich telefonierte also weiter mit meiner Ma und schaute weiterhin nebenbei diese Auswandererdokusoap - diese Katzenberger ist übrigens ja äh... sehr speziell Die Welt ist ein Dorf. Echt ma! Dienstag, 25. Mai 2010MünsterturmsteigenGestern Nachmittag sind wir in Konschdanz spazieren gewesen. Sonnenwetter. Heiß. Strahlend blauer Himmel. Und beim Rumbummeln hab ich gesehen, dass auf dem Münsterturm Leute waren. Da wollte ich auch hoch! Unbedingt! (Der Witz bei mir und Aussichtstürmen: hochklettern ist so naja... Am schlimmsten sind Treppenstufen, durch die man durchgucken kann, wie beim Üetliberg in Zürich. Am liebsten hab ich Aufstiege, wo rechts und links ein Geländer ist, an dem ich mich festklammern kann mit Treppenstufen, durch die man nicht durchgucken kann. Dafür entschädigt der Ausblick für alles. Doof ist natürlich wieder der Abstieg, weil man runtergucken kann und sich währenddessen überlegen kann, wie tief man fallen könnte... Ich bin doof, ich weiß Auf dem Münsterturm wars toll! Wenig Leute. Also nicht so viele, dass man nicht bis an die Brüstung konnte... An der Brüstung waren so beschriftete Metallstangen angebracht, die durchbohrt waren in bestimmten Winkeln. Und wenn man da durchgeschaut hat, konnte man bestimmte Sehenswürdigkeiten erkennen ohne lange suchen zu müssen. Man musste lediglich den richtigen Durchblickwinkel erwischen. Sehr geniale Idee! Der Abstieg war dann eben wieder naja... Ich sags mal so: ich spüre meine Oberschenkel Montag, 24. Mai 2010HautbräunungsgradDen Bräunungsgrad meiner Haut - welch ein Wortspiel, wenn man bedenkt, dass ich nur krebsrot werde und danach genauso blass wie vorher bin... - messe ich ja immer an der Intensität der Kontur meiner Kriegsuhr. Und momentan sieht es so aus, als ob ich gaaaaaaaaaaaaaanz langsam wieder eine Kriegsuhr haben werde... Wird ja auch langsam Zeit, nachdem die ganzen letzten Wochen nur durchwachsenes Pi.sswetter war! Und zur Erklärung: wenn man bei Sonnenwetter eine Uhr trägt, die meistens an der gleichen Stelle sitzt, dann wird die Haut ringsrum braun. Die Stelle, wo die Uhr saß, bleibt blass. Wenn die Uhr dann mal weg ist und man den Schatten noch sieht, dann ist das die Kriegsuhr. Weil die richtige Uhr gerade in Deckung ist. War das einigermaßen verständlich? Ich hatte dieses Jahr übrigens noch keinen richtigen Sonnenbrand, wenn man von dem leicht geröteten Gesicht an Karfreitag mal absieht. Ich bin auch nicht wirklich scharf auf nen Sonnenbrand, aber ich bin doch schon ziemlich stolz, dass ich so ganz ohne Sonnenbrand langsam eine richtige Kriegsuhr kriege Donnerstag, 20. Mai 2010HerbstwetterAusflügeln bei Novemberwetter macht irgendwie überhaupt keinen Spaß... Heute dazu noch Regennieselamselpipiwetter mit Haarlöckchenringelgarantie **augenroll** Zum Glück wissen der Mann und ich, dass wir dieses Jahr auf jeden Fall noch einmal nach Freiburg müssen, weil eine Studienkollegin von ihm unbedingt mit uns grillieren möchte Sonntag, 9. Mai 2010BananenschmuckMein Bruno segnet so langsam das Zeitliche... Meine dicke, edelstählerne Männeruhr von Bruno Banani mit dem - für meine Begriffe - gelben - für andere Geschmäcker eher orangenen - Ziffernblatt, die ich mir im Januar 2000 in Leipzig gekauft habe. Ich bin der Meinung, ich hab dem dicken Bruno im gefühlten letzten halben Jahr 2 neue Energiequellen gegönnt. Und gestern Nachmittag musste ich feststellen, dass der schon wieder tot ist... Das gibt doch net! Ich hab zwar noch eine Uhr, aber die ist mir irgendwie zu eng und außerdem geht die Krone ziemlich schnell raus und die Zeit verstellt sich so ständig - nervig das. Mich beschleicht also so das dumme Gefühl, dass ich demnächst mal wieder auf die Suche nach einer dicken, edelstählernen Männeruhr sein werde. Vermutlich kein Bruno Banani, die machen nur noch hässliche Uhren... Festina vielleicht. Fossil? Tissot? Rolex? **hrhr** Und da wir grad bei Bruno Banani sind: ich könnte jetzt was von kurzer Leine schreiben... Irgendwas von ständiger Kontrolle... Oder sowas wie ewige Verbundenheit... Aber das geht net. Das würde nicht dem gerecht werden, was es mir bedeutet: Stolz, Liebe, natürlich Verbundenheit, Zweisamkeit, er, ich, wir. (Ich kann auch schmalzig Und weil ich auch so ein bisschen stolz bin auf das Bild, kommt es hier rein. (Die Unterlage ist die Motorradhose vom Mann Die Ringe sind übrigens von Bruno Banani Donnerstag, 29. April 2010HeuschnupfenanfallHeute: Kindergeburtstag. Die kleine Nichte vom Mann ist heute 5 Jahre alt geworden und hat ihren Geburtstag mit ein paar Gästen auf dem Haustierhof Reutemühle gefeiert. Das Wetter war toll. Die Laune war super. Und die Pollen flogen nur so Am Anfang war das noch witzig. Dachte ich doch immerhin, dass diese Niesattacke samt Triefnase von kurzer Dauer sein würde... Tza! Pustekuchen. Ich bin eben ein unverbesserlicher optimistischer Realist. Ich nieste (noss?) mir schier die Lunge aus dem Leib, was sich kurze Zeit später auch an der Stimme bemerkbar machte: ich hörte mich an, als ob ich letzte Nacht kräftig einen gesoffen hätte und geraucht wie ein Schlot - hab ich aber nicht! Wirklich. Ein Stückchen weiter im Park ging es dann. Die Haustiere wurden weniger, der Heuanteil in der Luft ging vermutlich zurück und das Gras wurde grüner. Da Ein- und Ausgang ein und der selbe waren, mussten wir wohl oder übel wieder an den Ziegenställen und dem Katzenhaus vorbei. Kaum also waren wir in Riechweite ging es grad wieder los mit der Nieserei. Echt unangenehm diesmal. Irgendwann tun einem vom Niesen nämlich die Bronchien weh. Nicht der Hals, sondern so unterm Hals über der Brust. Die Stimme ist mittlerweile ein wenig besser. Der Mann hat mich gleich dazu verdonnert Haare zu waschen und zu duschen, als wir daheim waren. Außerdem sehen die Augen grad wie Kifferaugen aus... Dabei ki.ffe ich gar nicht! Wirklich. (Und ich glaube, dass diese Globuli gegen Heuschnupfen wirklich helfen. Dabei halte ich gar nix von Naturmedizin. Aber das ist eine andere Geschichte Wer Heuschnupfen erfunden hat, der gehört an die Wand gestellt! Echt ma! Dienstag, 13. April 2010LebensplanungEntscheidung aus Liebe - für den Mann. Fernbeziehung - nein, danke - gegen den Neckar. Bodensee - olé (Ne Kollegin meinte gestern, dass wir so langsam ne Gruppe der anonymen Bodenseesüchtigen gründen könnten: Wohnen Sie auch erst seit kurzem am Bodensee? Können Sie sich auch nicht mehr vorstellen (nie im Leben niemals nicht neverever!!!1elf), diesen Ort für einen anderen Arbeitsplatz jwd jemals wieder zu verlassen? Dann sind Sie hier genau richtig! Lechzen Sie mit uns und genießen Sie dieses einmalige Lebensgefühl.) |
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