Ich bin ein Stadtkind, eindeutig.
Ein bisschen grün ist toll. Sogar ein kleiner Garten wäre toll - ein bisschen hier und da häckeln, im Zweifel wuchern lassen, aber nix anbauen und ja keine Arbeit damit haben außer Rasen mähen. Ein Wald mit befestigten Wegen ist auch toll. Aber abseits dieser Wege nach Pilzen suchen zu müssen bzw. zu wollen, weil auf den Wegen ist nix mit Pilzen, das ist schon wieder gar net so meins.
Mitbringsel dieser Waldtour: zwei Pilze - eigentlich ein und ein viertelster - sowie haufenweise Schnakenbisse. Ist ja nicht so, dass ich mich nicht mit Mückentötolin eingeschmiert hätte vorher. Nur haben diese Viecher gemerkt, dass zwar der Hals beschmiert war, nicht aber die Stelle hinterm Ohr. Auch im Gesicht war ich wohl sparsam, ebenso an den Handrücken und Fingern - die Arme wiederum waren gut versorgt... Dre.cksviecher da! Außerdem hatte ich schon auf dem Heimweg das unbändige Bedürfnis zu duschen, weil ich das Gefühl hatte, überall kreucht und fleucht es... Einbildung vermutlich
Und wenn ich alle Pilze mitgenommen hätte, die da so aus dem Boden gewuchert sind - nur die guten, die die ich gern mitgenommen hätte, die haben sich vor mir versteckt... - dann hätte ich einen guten Sack voll gehabt! Ob die dann alle gesund und genießbar gewesen wären, das wäre eine andere Sache. Zumindest hat es stellenweise sehr aromatisch nach Pilzen geduftelt... Aber mit absteigender Dioptrienzahl nimmt auch das Pilzauge ab. Hätte ich mehr gute Pilze gefunden, hätte es vermutlich wesentlich mehr Spaß gemacht. Hach.
Kommentare