Ich lese ja oft und gern Filmkritiken. Ich interessiere mich schon für andere Meinungen. Aber manchmal bis oft juckt es mich einen Sch.ei.ßdreck, was andere sagen und zu meinen haben. Ich bilde mir meine eigene Meinung. Und garantiert nicht mit vierbuchstabiger Tageszeitung!
Meist lese ich Filmkritiken ja auch erst im Nachhinein. Meistens will ich mich danach noch ein bisschen über den Film, die Schauspieler, die Story, den Dreh, etc. pp. informieren. Und meistens nicke ich wissend beim Lesen oder ich schüttel vor lauter Unverständnis den Kopf. John Dillinger hat mir heute ein vages Kopfwiegen entlockt.
Der Film war mit über zwei Stunden recht lang, allerdings hat man das überhaupt nicht gemerkt - man hetzte regelrecht von einem Ort zum anderen. Allerdings hat mir die Kameraführung Augenflimmern verursacht - sowas wackeliges hab ich ja seit dem Film da im Wald, (Mei, wie hieß der gleich noch?!)** - nicht gesehen! Die vielgerühmten digitalen Bilder - da konnte ich keinen Unterschied erkennen. Allerdings fand ich die Narbe auf Johnny Dillingers Gesicht schlecht gemacht: man konnte sie als feinen roten Strich erkennen, wenn man ihn von der Seite sah - ohne direktes Licht. Als er aber mit seiner Hübschen auf dem Bett lag und das Licht von schräg kam, hätte die Narbe plastisch sein müssen - ob nun nach außen oder nach innen ist ja egal. Tatsache war, dass man nix sah.
Die Liebesgeschichte war auch naja, hm, seltsam. Er kommt, sagt ihr, dass er sie mitnehmen will und sie geht mit. Sträubt sich ein bisschen, weil sie ihn ja nicht kennt und liebt ihn dann vorbehaltlos und ohne Fragen. Das war mir irgendwie zu inhaltslos. Zu normal. Er sucht sie zwar immer wieder und kämpft um sie, aber sie war mehr so Beiwerk. Nicht sehr ramontisch. Aber irgendwie doch auch wieder... Und den Soundtrack fand ich toll!
Ja, und das alles wurde auch so in den Kritiken angesprochen. Manchmal kann ich meine eigenen Empfindungen nur nicht in Worte fassen, dann tun es andere für mich und ich nicke eben dabei oder schüttle den Kopf oder wiege ihn vage hin und her
Ich fand ihn gut, aber nicht sehr gut.
Richtig gut fand ich bisher Frost/Nixon und State of Play.
** Ähm, ach ja. Blair Witch Project. Scheußlich!
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