Samstag, 22. November 2008Hinterm Mond... gleich links. So komm ich mir gerade vor. Ich les zwar Tageszeitung - die aus Papier Ich schnipsel mal ein bisschen rum über die vergangenen paar Tag: Die Umzugsmänner waren echt genial - ich musste nix schleppen. Die wollten allein schwitzen. Ich hab mindestens 3x gefragt, ob ich helfen soll! Ab- und Aufbau ging problemlos von statten. Nix kaputt gegangen, keine Schrammen, kein gar nix. Nur die Feststellung, dass mein Kleiderschrank einen erneuten Umzug nicht mitmachen wird. Also den Umzug schon, nur einen erneuten Aufbau nach erfolgtem Abbau werden die Verschraubungen nicht aushalten. Einen Skoda Oktavia kann man bis in den roten Drehzahlbereich fahren. Das klingt dann wie ein Ziehdröhn. Ich musste knapp zwei Stunden Verspätung rausholen! Mein alter Vermieter hat unseren mündlich abgesprochenen Übergabetermin verpennt und sich auf nullkommagarnix vorbereitet, der Daggel. Ne halbe Stunde haben die Umzugsmänner dann doch auf mich warten müssen **schwitz** Tanken in der Schweiz ist echt geil! Ich kann ja von meiner Wohnung in Konschdanz aus fast über die Grenze spucken. 5 Minuten laufen und ich bin am Grenzübergang. Keine 5 Minuten fahren und ich hab ne Schweizer Tankstelle. Und 25 Liter Benzin für 27 Euro - so billisch ist Deutschland dann doch nicht 4 Umzugskisten sind noch so halbvoll. Von insgesamt 30 Kartons ist das ein guter Schnitt - nach zwei Tagen Ausräumarbeiten wohlgemerkt! Ich hab voll die geilen Lampen für meinen Flur und mein Schlafzimmer gekauft. Ballonrund im Flur und witzige Puzzle-Falt-Technik fürs Schlafzimmer. Echte Designer-Lampen: Lampenmanufaktur Freiburg wenn ich mich richtig entsinne. Fast echter Designer-Preis. Halbwegs erschwinglich waren die Lampen aufhängen ist eigentlich ganz einfach: Sicherung raus, Lampen anschließen, Sicherung rein, Knöpfchen drücken und hoffen, dass die Sicherung nicht rausfliegt Der Rolladen in der Küche ist dann auch gleich mal kaputt gegangen. Gurtwelle kaputt. Gurt total verdreht. Rolladen ging nicht mehr hoch. Musste komplett ausgebaut werden zum Reparieren. Zum Glück hatte ich gleich am ersten Tag ne Lampe in meine Küche gehängt! Da wars dann nicht ganz so dunkel. Das ist dann grad mal so alles, was mir rückblickend einfällt. Donnerstag, 13. November 2008Reisevorbereitung
Ich reise mit großem Gepäck: 30 Umzugskartons. Regale. Bett. Schrank. Diverse andere Kartons und Kisten. Pflanzen. Koffer. Rucksäcke. Fressalien. Altpapier
Ich habe gerade meine Waschmaschine reisetauglich gemacht. Mann, sind die Schrauben für die Transportsicherung lang! Die Kabelbinder statt der Schlauchschelle am Abwasserschlauch hab ich ganz vorsichtig durchgeschnitten Bis auf Zangen hab ich eigentlich alles in meinem Werkzeugkoffer, was frau braucht. Akkuschrauber (cooles Teil übrigens - richtig Power unter der Haube hat das Ding), diverse Schraubendreher. Hammer. Nägel. Dübel. Schrauben. Bohrer. Haken. Zollstöcke. Messen. Gliedermaßstäbe. Ja, soooo viele! Bestimmt 5 Stück. Falls einer falsch misst Jetzt mach ich noch das, was ich mir bis zum Schluss aufgehoben hab: Computer und Telefon abbauen. Ab morgen findet man mich dann hinterm Mond gleich links. Echt ein komisches Gefühl. Im Urlaub im Ausland ist das wurscht. Aber allein in ner neuen Stadt muss mer dann doch wieder soziale Kontakte pflegen statt Onlife Nu denn, bis bald! Donnerstag, 13. November 2008OfflineAlso so ein bisschen trauer ich meinem Internetanschluss ja schon hinterher... Ab heute Abend bin ich für 2 Wochen offline. Das ist nicht lebenswichtig, ganz bestimmt nicht. Aber irgendwie denke ich, dass ich voll hinterm Mond leben werde! Wahrscheinlich werde ich mir jeden Tag ne Zeitung kaufen müssen: Wetterbericht und aktuelle Ereignisse kann ich ja jetzt erstmal nicht mehr über Spiegel-Online oder die Wetter-Seite abrufen... Und irgendwie sollte man ja schon auf dem Laufenden bleiben! Dass ich meine Emails nicht mehr morgens, mittags und abends abrufen kann, fuchst mich ja auch ein bisschen. Nicht, dass da superwichtige Sachen drin gestanden hätten. Aber plötzlich wird einem bewusst, wieviele Informationen mittlerweile elektronisch übermittelt werden. Ich werde mir später noch alle möglichen Kontaktdaten aufschreiben müssen, damit ich notfalls auch offline kommunizieren kann **lach** Mei, isch des kompliziert. Mittwoch, 12. November 2008Futter-ContentVorhin habe ich die gefüllten Spinatrollen in Scheibchen geschnitten und auf Baguettescheiben gelegt. Die Endstücken habe ich jeweils selbst verspeist und muss sagen, echt lecker. Ein bisschen fad, obwohl ich eigentlich reichlich gewürzt hatte. Aber vielleicht hätte ich doch die getrockneten, eingelegten Tomaten mit reinmachen sollen... Beim nächsten Mal wird alles anders Mittlerweile ist es halb eins und ich hab mein Bad fertig ausgeräumt. Jetzt muss ich nur noch den Schrank rauswuchten und den Boden putzen, dann ist das komplett fertig. Danach werd ich die Klamotten aus dem Schlafzimmerschrank räumen und in Koffer packen, damit ich meine Sachen nicht aus Umzugskisten kruschteln muss. Danach sollte ich entweder die Küche ausräumen oder das Wohnzimmer vollends fertig machen... Mal schauen, wonach mir ist. Ich sollte mir ja auch noch was für morgen aufheben. Sonst muss ich mich hinsetzen und lesen - welch Frevel Dienstag, 11. November 2008RühreigeruchIch hab ja bekanntlich gerade ein bisschen gebacken. Was mir dabei eher unangenehm in die Nase gestiegen ist, ist so ein Rühreigeruch. Ich habe die Eier nur nach Vorschrift genommen. Also nicht mehr oder so. Es waren auch nur M-Eier. Und irgendwie riecht es grad in meiner Küche, als ob ich Rührei gemacht hätte. Liegt das vielleicht am Futter, was die Hühnertiere bekommen? Kriegen die vielleicht sogar Rührei zu futtern, damit die zu legenden Eier aromatischer werden? Es riecht auch nicht immer nach Rührei beim Backen. Deswegen wundert es mich ja so!
Dienstag, 11. November 2008AbschiedsfutteralienIch mach grad die Abschiedsfutteralien für meine Kollegen fertig und muss warten, bis die Backzeit rum ist. Eierlikör-Muffins backen im Ofen und die Spinatrolle mit Garnelen und Lachs kühlt schon im Kühlschrank. Dazu noch Baguette für die Röllchen, die dann in Scheiben aufs Brot gelegt werden sollen und eine Schokolade mit persönlichem Briefchen für jeden einzelnen Kollegen - soviel Zeit und Kritik und Lob muss sein **hrhr** Und dann muss gepackt werden. Und geputzt. Aber ich wette, dass ich das auf jeden Fall bis Donnerstagabend schaffe! Ich hoffe, die Möbelfahrer sind am Freitag pünktlich. Montag, 10. November 2008VergesslichkeitEs ist echt unglaublich! Der Vielflieger vergisst heute Morgen seinen Kulturbeutel - fällt ihm zum Glück auf dem Weg zum Flughafen ein. Also geschwind gedreht und die Tasche noch geholt. Flug nicht verpasst. Dafür hab ich dann festgestellt, dass ich das Lich in der Wohnung hab brennen lassen. Zum Glück bin ich nicht mitgeflogen, sondern nochmal heim gefahren. Ja, und dann kam ich. Auf dem Weg zur S-Bahn kamen mir so leise Zweifel, ob ich denn jetzt wenigstens das Licht ausgemacht hatte. Am Bahnsteig kam dann die Gewissheit, dass ich mein Kosmetiktäschle vergessen hab. Eigentlich waren es alles ersetzbare Sache: Kajal, Mascara, kleine Nagelschere, Pinzette, Nagelfeile und eben das Täschle. Ich hätte mit der S-Bahn fahren können... Wenn da nicht die Zweifel wegen dem Licht gewesen wären! Also sitze ich nun hier. Werde die nächste S-Bahn nehmen - zum Glück plane ich da immer recht großzügig. Habe mein Kosmetiktäschle eingepackt und festgestellt, dass das Licht tatsächlich aus war Was man nicht im Kopf hat und so... Freitag, 7. November 2008
Riesenpottkleingeld Geschrieben von Bine
in Bilder des Lebens um
21:09
Kommentare (0) Trackbacks (0) RiesenpottkleingeldIch habe heute meine Riesenschnappesflasche voller Kleingeld entleert und die Bank damit beglückt. Sack, war das schwer! Das sind bestimmt 20 kg gewesen. In der Größe einer kleineren Wassermelone. Ich geb halt wenig Kleingeld aus - ich geb nur das große Geld aus **hrhr** Wollte sagen, ich sammel den Kleinkruscht nicht ewig im Portemonnaie, weil das erstens den Geldbeutel schwer macht, dick vor allem und wenn man Kleingeld braucht, hat man eh nie das passende dabei. Also leere ich meinen Kleinkruscht regelmäßig daheim in meine Riesenschnappesflasche und warte, bis sich die Mickerlinge vermehrt haben. Fast 200 Euro sind diesmal dabei rausgekommen! Gar nicht schlecht. Aber für das Gewicht, was das Kleingeld hatte, eigentlich viel zu wenig... Donnerstag, 6. November 2008TelefonaquiseSogar Vodaf.one betreibt Telefon Der tollste Einstieg ist ja immer so: Telefon klingelt. Unbekannte Rufnummer. Mit Namen melde ich mich am Handy gar nicht mehr. "Mit wem spreche ich?" - will die Stimme am anderen Ende wissen. "Bei wem haben Sie denn angerufen?" - erlaube ich mir zu antworten. Und schon merkt man, wie am anderen Ende die Laune rapide gesunken ist. Ich wäre ja schon so lange Kunde und hätte jetzt Anspruch auf den Sparbonus. Ah ja. Wie hoch denn meine Rechnung sei. Und mit wem ich so telefonieren würde. Können die doch alles sehen, wenn die tatsächlich von Vod.afone angerufen hat?! Und ich könnte doch eine Partnerkarte bekommen, damit ich ins gleiche Netz und ins Festnetz am Wochenende kostenlos telefonieren könne... Brauch ich nicht, verdammte Kacke! Am Wochenende kann ich festnetzofonieren und unter der Woche auch. Außerdem sehe ich das andere Netz am Wochenende. Da muss ich nicht mit dem telefonieren. Und meine Freiminuten reichen mir auch so ziemlich aus unter der Woche. Ansonsten hält eben Skype her. Und warum trauen die mir nicht zu, meinen Tarif passend zu meinen Bedürfnissen rausgesucht zu haben? Saftnasen. Die wollen nur mein Bestes - mein Geld. Ich könnte übrigens nie in nem Callcenter arbeiten. Ich müsste mich nur mit Kunden wie mir rumschlagen, denen man am Telefon nix aufschwatzen kann. Und wenns dann noch Erfolgsprämie gäbe, müsste ich glatt unter der Brücke schlafen
Mittwoch, 5. November 2008Mr. PresidentBarack "die Baracke" Obama. Unglaublich, aber wahr! Und hoffentlich gibts keinen zweiten Kennedy... Wir erinnern uns an das Attentat. Dienstag, 4. November 2008WohnstressGestern sind die Umzugskartons gekommen. Die Firma hat mir die sogar bis vor die Wohnungstür gestellt! Normalerweise stehen Päckchen für mich immer auf der halben Treppe, sodass ich die Sachen noch vollends bis zu mir hochtragen muss. Bis vor die Wohnungstür haben die die Kartons geschleppt. Leer und zusammengefalten natürlich. Aber mehr als 4 konnte ich mit einer Hand auch in gefaltetem Zustand nicht schleppen. Jetzt kann ich mit Packen loslegen. Wobei das wahrscheinlich so richtig erst nächsten Mittwoch losgeht. Viel hab ich nicht wirklich. Viel ist nur in der Küche. Soviel Einzelkruscht halt... Wohnzimmer ist übersichtlich, Schlafzimmer sowieso, Bad allemal und das wars dann schon. Keine Bühne, kein Keller, kein Kämmerle... Eigentlich super! Grad hab ich meine Küche auf Vordermann gebracht, damit etwaige Wohnungsinteressenten keinen Schlag kriegen, wenn die sich die Räumlichkeiten ansehen. Reicht wahrscheinlich schon, dass es hier überall aussieht, als würde jemand ausziehen **hrhr** Ich bin wieder so witzig heute Naja, und sonst überlege ich halt, was ich jetzt schon einpacken könnte, was ich nicht mehr brauche bis nächsten Freitag. Allerdings hab ich so das Gefühl, dass das nichts ist. Ich wohne und arbeite ja noch voll und brauche eigentlich noch alles... Eigentlich. Meinen Blümchen hab ich auch noch ein neues Zuhause verpasst. Der letzte Topf war aber auch schon länger viel zu klein. Mal sehen, ob die das jetzt auch so gut überstehen, wie die letzte. Die ist so toll geworden in ihrem größeren Zuhause - richtig voll und buschig. Echt schöne! Und am Sonntag gibts Kino. James kommt mich besuchen. Besser ich besuche ihn. Der Hase darf mit Dienstag, 4. November 2008WandschmuckIch muss mich gar nicht entscheiden, wohin ich diesen schönen Blütenkalender hängen werden, weil die Entscheidung heute Vormittag gefallen ist: Quint Buchholz kommt ins Wohnzimmer und die Blüten schmücken die Küche. Ich könnt mich grad davorsetzen und die Kalender anschmachten. Wenn das ginge... |
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